Sebastian Bachmann

FRAGEN ZUR INKLUSION

Die Rummelsteiner Diakonie fragt nach - Sebastian Bachmann
Sebastian Bachmann - Interview der Rummelsteiner Diakonie

Menschen mit Behinderung haben einen Anspruch auf diskriminierungsfreie Teilhabe und Chancengleichheit. Sie sollten sich z.B. Bildungseinrichtungen, Arbeitsplätze oder kulturelle Angebote selbst aussuchen dürfen. Für uns als FDP ist die Selbstbestimmung das höchste Gut.
Im Zusammenhang mit Behinderung bedeutet Diskriminierungsfreiheit auch Barrierefreiheit. Diese muss mit entsprechenden Investitionen flächendeckend gewährleistet werden.
Schulbegleitung zur Realisierung der Inklusion soll für alle Beteiligten planbar und für die Leistungserbringer durch angemessene Bezahlung attraktiv sein. Hier streben wir eine Pool-Lösung anstelle der direkten Zuordnung an. Diese Schulbegleitung stellt nach unserer Überzeugung ein Bildungsangebot und keine Sozialaufgabe dar. Daher gehört die Verantwortung in das Staatsministerium für Unterricht und Kultus übertragen.
Trotz bester Inklusion werden auch in Zukunft spezielle, auf die jeweiligen Einschränkungen abgestellte Bildungseinrichtungen vorgehalten werden müssen, etwa das Zentrum für Hörgeschädigte oder das Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte. Wir werden uns für eine angemessene räumliche, sächliche und personelle Ausstattung der vorhandenen, spezifischen Bildungseinrichtungen einsetzen.

- Sebastian Bachmann

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